A Family Affair – Skicrosser im Ski-Club
Gemeint ist nicht die Hollywood Komödie vom letzten Jahr mit Nicole Kidman, sondern dass die Skicrosser des SC Starnberg heuer zu zweit angreifen: Pauline wechselte ins Lager ihres Bruders Flo und will sich bei den Crossern durchsetzen. Einer neuen Herausforderung stellt sich auch Florian, der von Dynastar zu Stöckli gewechselt ist.
Pauline Fischer – von den Alpinen zum Skicross
„Der Sommer ist vorbei und das bedeutet für mich: Es geht endlich wieder los! Zeit für ein kleines Recap, wie die letzten Monate so gelaufen sind.
Im Sommer habe ich viele Ausdauerstunden geschrubbt und war oft im Kraftraum. Dabei stand vor allem das Oberkörpertraining im Fokus was dieses Jahr tatsächlich neu für mich war, denn das brauchte man im Alpinen nicht so viel.
Zwischendurch standen im Sommer auch ein paar Lehrgänge an. Der erste war in Frankreich und dort hatte ich mein erstes Skicross Erlebnis. Vormittags sind wir Riesenslalom gefahren und nachmittags im Kurs. Dieser war der perfekte Einstieg, denn er war relativ leicht und perfekt um ein erstes Gefühl zu bekommen.
Der zweite Lehrgang fand dann auf der Reiteralm statt, diesmal auf Matten. Kein klassischer Kurs, sondern nur der Start und ein paar Wellen. Da man dort so viele Starts machen kann, hat man gut gesehen, wie sich von Tag zu Tag kleine Fortschritte gezeigt haben.
Im Oktober waren wir dann in Hintertux, hauptsächlich mit Riesenslalom beschäftigt – also eher „back to basics“. Skicross war da noch kein großes Thema, außer dass wir im Park gesprungen sind, um ein bisschen Airtime zu sammeln.
Ab November ist geplant, dass es richtig losgeht. Hoffentlich hat es genug Schnee, denn sobald die Bedingungen passen heißt es: Skicross fahren!
Eure Pauline Fischer
Florian Fischer
„Ich melde mich mal wieder nach einem weiteren Sommer. Mein zweiter ohne Polizei-Ausbildung – und das macht sich bemerkbar. Die gewonnene Freizeit habe ich aber dennoch sinnvoll genutzt. Unter anderem füllt nun ein Fernstudium diese Zeit.
Aber nun zum Wichtigen: dem Sport. Vor allem meine Ausdauerwerte sollten in den wenigen Sommermonaten von meiner zusätzlichen Zeit profitieren. Einige Upgrades an meinem Rennrad haben es mir ermöglicht, so etwas wie Spaß am Ausdauertraining zu finden. Den Wattpedalen sei Dank konnte ich nun so zielgerichtet trainieren wie nie zuvor – und das zeigte sich auch.
Viel Zeit habe ich natürlich in der Bundespolizeisportschule in Bad Endorf verbracht, da diese einzigartige Kombination aus Expertise meiner Kollegen – sei es Physio, Trainer, Sportwissenschaftler etc. – sowie der Trainings- und Verpflegungsmöglichkeiten bundesweit unerreicht ist.
Die Vorbereitung auf Schnee hat in den letzten Monaten ebenfalls ihren Lauf genommen, leider habe ich einen großen Teil davon verpasst. Probleme mit meiner Bandscheibe zwangen mich, einige Spritzen zu nehmen. Die Hoffnung ist groß, dass es schnell wieder wird. Denn wir wissen alle: Olympia!
PS: Und übrigens wenn ihr stets auf dem laufenden sein wollt, dann hört doch einfach mal in meinen Podcast rein. „*Cancel me if you can*“ überall wo es Podcasts gibt“.
Sportliche Grüße
Euer Flo