Neues U18 FIS Team des Skiclub Starnberg startet motiviert in die Rennsaison
Mit frischem Teamgeist, hoher Motivation und klaren Zielen ist das neue U18 FIS Team des Skiclub Starnberg in die Wintersaison 2025/26 gestartet. Das Quartett besteht aus Linus von Hirschhausen, Anna Maria Grünwalder, Carla Mathä und Marie Sophie Manninger – drei Athletinnen und einem Athleten, die gemeinsam die Zukunft des Starnberger Nachwuchsrennsports im FIS Bereich repräsentieren. Dieser Weg soll eine Alternative zu dem klassischen Modell des DSV bieten.
Intensive Sommermonate als Basis
Unter der Leitung von Lisa Thallmair (Athletik, Organisation und Schneetraining) sowie den Schneetrainern Matthias Chwatal und Karl-Heinz Habicher stand der Sommer ganz im Zeichen der Athletik- und Technikentwicklung.
Nach dem sportmotorischen Test und einer leistungsdiagnostischen Untersuchung im Mai startete das Team in eine gezielte Vorbereitungsphase. Aufbauend auf den individuellen Ergebnissen wurden maßgeschneiderte Konditionstrainingsprogramme erarbeitet. Die Trainingsinhalte reichten von Krafttraining, Rennradfahren, Laufeinheiten und Mountainbiken über Koordination und Beweglichkeit, Sprungkraft bis hin zu Schnelligkeit und Schnellkraft.
Ein besonderes Highlight war zudem eine Ernährungsschulung vom Olympiastützpunkt, bei der die Athletinnen und Athleten wertvolle Einblicke in eine leistungsorientierte und sportgerechte Ernährung erhielten – ein weiterer Baustein auf dem Weg zu ganzheitlicher Leistungsentwicklung.
Drei Schnee-Trainingsblöcke im Sommer
Auch auf Schnee war das Team bereits fleißig unterwegs: Zwei intensive Trainingsblöcke am Stilfser Joch im Juli und August sowie ein weiterer in der Skihalle Wittenburg boten ideale Bedingungen, um an der Riesenslalom- und Slalomtechnik zu feilen. „Die Tage waren intensiv, aber genau das hat uns als Team zusammengeschweißt und den Grundstein für den Winter gelegt“, berichtet Trainerin Lisa Thallmair.
Comeback von Marie Sophie Manninger
Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Sommer auf dem Comeback von Marie Sophie Manninger nach einem Meniskusriss. Nach ihrer Operation arbeitete Marie Sophie mit großem Engagement an ihrem Weg zurück auf die Ski. Gemeinsam mit dem Team von Sports Innovated am Chiemsee wurde ein individueller Rehaplan entwickelt, der mehrere Reha-Blöcke im Sommer beinhaltete.
Neben intensiven Einheiten im Rehazentrum absolvierte sie regelmäßig Physiotherapie- und Krafttrainingseinheiten gemeinsam mit dem Team an der Munich International School. Begleitet wurde der Aufbau durch mehrere Back-to-Snow-Tests, die überprüften, ob das Knie stabil genug für den Wiedereinstieg ins Skitraining war.
Seit Anfang Oktober steht Marie Sophie wieder auf den Ski – zunächst mit therapeutischem Skifahren und langsamen, gerutschten Schwüngen. Seit Ende Oktober passt das schon wieder besser mit dem Carven. Ihr starker Wille, ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen tragen maßgeblich zu einer reibungslosen und sehr positiv verlaufenden Rehaphase bei. Besonders hervorzuheben ist die enge und effektive Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten, Sports Innovated, dem Trainerteam, den Eltern und der Athletin selbst. Für Ende Januar ist nun geplant, wieder Rennen zu bestreiten.
Herbst mit Fokus auf Feinschliff
Im September stand der Ironman-Test des DSV auf dem Programm – eine umfassende Überprüfung der Athletik und Fitness. Seit Anfang Oktober läuft nun das Gletschertraining an den heimischen Trainingsorten Sölden und Stubai, wo die Athletinnen und Athleten weiter an Technik, Timing und Linienwahl arbeiten. Ab Mitte Oktober liegt der Schwerpunkt zunehmend auf wettkampfspezifischem Training. Ein weiterer Block in der Skihalle Wittenburg schließt die Vorbereitung ab, bevor dort Anfang November die ersten FIS-Slalomrennen der Saison stattfinden. Nebenher findet nach wie vor das Athletiktraining statt, um die Kraft und Ausdauer konstant zu halten, welche im Schnee eine wichtige Basis bilden. Auf eine gezielte Belastungssteuerung wird besonderes Augenmerk gelegt, um einerseits die Motivation hoch zu halten und andererseits das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Blick nach vorn
„Wir wollen wissen, wo wir stehen – die Technik Basis sollte jetzt sitzen, die Schwünge schnell und selbstbewusst sein“, sagt das Trainerteam mit Blick auf die ersten Rennen. Das Ziel: Mit stabiler Technik, klarem Kopf und viel Selbstvertrauen in die neue Saison starten.
Das U18 FIS Team des Skiclub Starnberg ist bereit – motiviert, fokussiert und voller Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe.